UKF
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Die Abziehhülse AHX2311 dient der Fixierung von Lagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen 50-mm-Wellen bei 54 mm Baubreite.
Die Abziehhülse AHX2311 ist ein geschlitztes Befestigungselement für Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf abgesetzten, zylindrischen Wellen. Sie ermöglicht die gezielte Einstellung der radialen Lagerluft während des Einpressvorgangs in den Innenring. Gefertigt von UKF GmbH in Standardausführung, erlaubt das Bauteil eine kraftschlüssige Verbindung im Maschinen- und Anlagenbau. Zudem erleichtert diese Bauform die spätere Demontage von Lagereinheiten erheblich, wenn eine Wellenmutter zum Abdrücken angesetzt wird.
Dieses Spannelement findet Verwendung, wenn Sie Wälzlager mit kegeligem Innensitz auf glatten oder abgesetzten Wellenabschnitten montieren. Typischerweise stützt sich das Lager dabei an einer Wellenschulter ab, während Sie die Hülse in die Lagerbohrung eintreiben. Industrielle Betriebe nutzen diese Lösung häufig bei Pendelkugellagern oder Pendelrollenlagern, um spielfreie Passungen zu erzielen. Im Servicefall zeichnet sich die Verbindung durch eine zügige Lösbarkeit aus, wodurch Lagersitze und Wellenoberflächen geschont werden.
Die Maßangabe Kegel 1:12 bestimmt das Verhältnis von Durchmesseränderung zu axialer Verschiebung. Auf einer Breite von 54 mm nimmt der Außendurchmesser ausgehend von 55 mm nach dieser Steigung zu. Passen Sie das Gegenlager genau auf diese Kegelform an, damit der Innenring vollflächig aufliegt. Zur Bohrung von 50 mm gehört ein zylindrischer Wellensitz passenden Durchmessers. Prüfen Sie vor dem Kauf auch das vorhandene Wellengewinde für die Abziehmutter.
Als geschlitztes Verbindungselement besitzt diese Ausführung eine zylindrische Bohrung von 50 mm, einen Außendurchmesser von 55 mm sowie eine Gesamtbreite von 54 mm. Die Außenfläche weist einen Kegel von 1:12 auf. Das Bauteil dient dazu, Lager mit kegeligem Innenring passgenau auf zylindrischen Wellenzapfen festzusetzen.
Wichtig für die Konstruktion sind der Innendurchmesser von 50 mm für den Wellensitz, der Außendurchmesser von 55 mm sowie die Baubreite von 54 mm. Die Mantelfläche verjüngt sich mit einer Steigung von 1:12. Diese Maße müssen exakt mit dem Wellensitz und der kegeligen Bohrung des jeweiligen Wälzlagers übereinstimmen.
Das Lager liegt mit dem Innenring an einem festen Bund oder einer Wellenschulter an. Sie treiben die Hülse axial zwischen Wellensitz und Lagerbohrung ein. Dadurch weitet sich der Lagerinnenring kontrolliert auf, was die radiale Lagerluft verringert. Eine Nutmutter sichert die Hülse anschließend auf dem Wellengewinde in der gewünschten Endposition.
Beim Lösen der Baugruppe drehen Sie eine Nutmutter auf das Gewinde der Abziehhülse. Sobald sich die Mutter gegen den Lagerinnenring abstützt, zieht das weitere Festdrehen die Hülse aus dem Lagersitz heraus. Dieses Abpressen schont sowohl den Wellensitz als auch das Wälzlager, da keine unzulässigen Schlagkräfte auf die Laufbahnen wirken.
Das Verhältnis 1:12 beschreibt die Neigung der kegeligen Außenfläche: Auf zwölf Einheiten axialer Länge verändert sich der Durchmesser um eine Einheit. Diese Steigung entspricht der genormten Standardausführung für viele Wälzlager mit kegeliger Bohrung. Sie ermöglicht eine feinfühlige Einstellung des radialen Lagerspiels beim axialen Hineinpressen der Hülse.
Während Spannhülsen durch Hineinschieben des Lagers auf die Hülse verspannt werden, pressen Sie Abziehhülsen aktiv zwischen Welle und Innenring ein. Zudem stützt sich das Lager bei Abziehhülsen an einer festen Wellenschulter ab. Für den Ausbau bieten Abziehhülsen ein eigenes Gewinde, über welches das Abdrücken des Lagers mittels Mutter erfolgt.
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