NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 34,61 € | 657,62 € |
| 3 | 69,22 € | 623,01 € |
Die Abziehhülse AOH2344 von NKE Steyr ermöglicht mit 200 mm Bohrung und Vorbereitung für Druckölmontage den sicheren Ausbau schwerer Wälzlager.
Die Abziehhülse AOH2344 dient der Befestigung sowie dem kraftsparenden Ausbau von Wälzlagern mit kegeliger Bohrung auf zylindrischen Wellen. Mit einem Innendurchmesser von 200 mm, einem Außendurchmesser von 240 mm und einer Breite von 189 mm verbindet dieses Bauteil von NKE Steyr Welle und Lagerinnenring zu einer festen Einheit. Die geschlitzte Hülse wird dabei direkt in den Spalt zwischen Wellensitz und Lager getrieben. Industrieanwender und Instandhalter nutzen diese Bauform vor allem bei groß dimensionierten Baugruppen.
Dieses Montageelement kommt vorwiegend bei schweren Maschinenkonstruktionen zum Tragen, bei denen Wälzlager mit kegeliger Bohrung auf abgestuften Wellen sitzen. Durch die Abstützung des Lagerinnenrings an einer Wellenschulter lässt sich die Verbindung beim planmäßigen Service kontrolliert wieder lösen. Typische Einsatzgebiete finden sich in schwer belasteten Lagerungen des allgemeinen Maschinenbaus. Instandhalter schätzen die Passform der Abziehhülse AOH2344, weil sie Demontagearbeiten an Großlagern vereinfacht.
Bei einem Wellendurchmesser von 200 mm entstehen beträchtliche Reibungskräfte zwischen Hülse, Welle und Lagerring. Die Bauform für Druckölmontage besitzt integrierte Kanäle und Nuten, über die Drucköl direkt in die Passfugen injiziert wird. Der entstehende Ölfilm hebt den festen Reibschluss vorübergehend auf. Dadurch sinken die erforderlichen Demontagekräfte deutlich. Bitte beachten Sie: Nutmutter und Sicherungsblech gehören nicht zum Lieferumfang und müssen für die Wellenfixierung passend ergänzt werden.
Die Hülse besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 200 mm, einen Außendurchmesser von 240 mm sowie eine Baubreite von 189 mm. Diese geometrischen Werte bestimmen den passenden Wellensitz sowie die Kompatibilität mit dem jeweiligen Wälzlagerinnenring. Gleichen Sie diese Maße vor der Montage mit den Konstruktionszeichnungen Ihrer Lagerstelle ab.
Über Anschlüsse wird Drucköl in die Passflächen zwischen Welle, Hülse und Lagerinnenring gepresst. Das Medium bildet einen feinen Schmierfilm, der den metallischen Kontakt trennt und die Reibung minimiert. Auf diese Weise lässt sich das Lager ohne übermäßigen mechanischen Kraftaufwand und ohne Beschädigung der Kontaktflächen von der Hülse abziehen.
Da Nutmutter und Sicherungsblech nicht zum Lieferumfang gehören, sind diese Befestigungselemente gesondert zu beschaffen. Die Nutmutter dient beim Ausbau dazu, die Hülse aus dem Lagersitz zu drücken, während beim regulären Betrieb Sicherungselemente das Wandern der Bauteile verhindern. Wählen Sie das Zubehör passend zum Gewinde der Hülse aus.
Eine Abziehhülse wird in die kegelige Bohrung des Lagers hineingepresst, wobei sich der Lagerinnenring üblicherweise an einer festen Wellenschulter abstützt. Zum Lösen drückt eine Mutter die Hülse heraus. Eine Spannhülse hingegen zieht das Lager auf ihren Kegel und benötigt keine Wellenschulter, was unterschiedliche Anforderungen an die Wellengeometrie stellt.
Das Eintreiben der kegeligen Hülse in die Lagerbohrung weitet den Innenring elastisch auf. Dieser Vorgang reduziert das radiale Spiel im Wälzlager schrittweise. Das Messen der Lagerluftminderung mit Fühlerlehren während des Einpressens dient dazu, die vom Lagerhersteller vorgegebene Restlagerluft für einen einwandfreien Betrieb präzise zu treffen.
Die Druckölmethode empfiehlt sich insbesondere bei großen Wellendurchmessern und schweren Lagerungen. Ohne hydraulische Unterstützung wären die mechanischen Kräfte zum Lösen des Presssitzes manuell kaum beherrschbar. Das Verfahren schont Welle sowie Wälzkörper und verhindert Beschädigungen auf den Funktionsflächen der Lageranordnung.
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