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Der Axial-Zylinderrollenkranz K81215 -TVPB von NKE Steyr nimmt einseitige Axialkräfte bei einer kompakten axialen Bauhöhe von nur 11 mm zuverlässig auf.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K81215 -TVPB fungiert als einreihige Wälzkörperbaugruppe für Konstruktionen mit knapp bemessenem axialem Bauraum. Mit einem Innendurchmesser von 75 mm und einem Außendurchmesser von 110 mm führt die Komponente Zylinderrollen aus Wälzlagerstahl 100Cr6 geordnet im Käfig. NKE Steyr fertigt diesen Rollenkranz in der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1). Das Bauteil dient der axialen Wellenabstützung in industriellen Maschinenkonstruktionen.
Die Baugruppe kommt zum Einsatz, wenn in axialer Richtung hohe Druckkräfte wirken und radiale Kräfte separat gelagert sind. Der Rollenkranz ist einseitig wirkend ausgeführt und nicht winkeleinstellbar, weshalb Fluchtungsfehler der Anschlussflächen zu vermeiden sind. Durch die zylindrische Rollenform bietet die Komponente eine hohe Steifigkeit unter axialer Druckbeanspruchung in einem Betriebsbereich zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Das Nachsetzzeichen TVPB kennzeichnet die Ausführung mit einem Käfig aus Polyamid. Dieser Werkstoff verringert das Gewicht der rotierenden Baugruppe und bietet gute Dämpfungseigenschaften. Da der Lieferumfang ausschließlich den Axial-Zylinderrollenkranz ohne Scheiben umfasst, erfordert der Einbau entweder passende Wellen- und Gehäusescheiben oder gehärtete, feinstbearbeitete Laufflächen direkt auf den angrenzenden Bauteilen.
Die Baugruppe weist eine Bohrung von 75 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Bauhöhe von 11 mm auf. Diese Abmessungen ermöglichen extrem flache Lagerungen, bei denen axiale Kräfte übertragen werden müssen, ohne wertvollen axialen Bauraum innerhalb des Gehäuses zu beanspruchen.
Das Nachsetzzeichen TVPB steht für einen Käfig aus Polyamid, der die Zylinderrollen führt. Der Werkstoff trägt zu einem ruhigen Lauf bei, mindert Reibungsmomente und deckt einen zulässigen Betriebstemperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ab.
Eine Direktlagerung ohne separate Wellen- oder Gehäusescheiben ist möglich, setzt jedoch entsprechend ausgeführte Gegenflächen voraus. Die Anschlusskonstruktion an Welle und Gehäuse muss gehärtet, geschliffen und als vollwertige Wälzlagerlaufbahn gefertigt sein, um vorzeitigen Verschleiß an den Zylinderrollen und den Anlaufflächen zu verhindern.
Nein, dieses Bauteil ist als rein einseitig wirkendes Axiallager konstruiert. Es nimmt ausschließlich axiale Kräfte entlang der Drehachse auf und kann keine Querkräfte übertragen. Für kombinierte Belastungen müssen Sie eine zusätzliche Radialführung, beispielsweise über Nadellager oder Zylinderrollenlager, im System vorsehen.
Das Produkt ist nach der Standard-Toleranzklasse P0 beziehungsweise PN gefertigt, was der Klassifizierung ABEC 1 entspricht. Diese Normaltoleranz genügt den gängigen Anforderungen im allgemeinen Maschinen-, Apparate- und Vorrichtungsbau hinsichtlich Rundlaufgenauigkeit, Maßhaltigkeit und Formstabilität der Wälzkörperführungen.
Der Rollenkranz ist nicht winkeleinstellbar. Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäusebohrung führen zu einer ungleichmäßigen Kantenbelastung der Rollen, was die Betriebsdauer verringern kann. Eine genaue rechtwinklige Ausrichtung der Anlaufflächen zur Drehachse ist für einen ordnungsgemäßen Lauf erforderlich.
NKE AUSTRIA GmbH
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