INA
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Der Axial-Zylinderrollenkranz K81209 -TV von INA nimmt hohe einseitige Axialkräfte bei geringer axialer Bauhöhe und kompakten Abmessungen von 45x73x9 mm auf.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K81209 -TV bildet die Kernkomponente eines Axial-Zylinderrollenlagers und führt die zylindrischen Wälzkörper präzise auf engstem Raum. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 73 mm sowie einer Bauhöhe von 9 mm eignet sich die Baugruppe für axial beanspruchte Wellenlagerungen. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Wälzkörpern eine hohe Formstabilität. Als einseitig wirkende Ausführung nimmt dieser Rollenkranz Axiallasten in einer Richtung auf und benötigt dafür geeignete Gegenlaufbahnen oder Axiallagerscheiben.
Konstrukteure nutzen diesen Rollenkranz vor allem dort, wo bei starker axialer Belastung nur minimale axiale Einbauhöhen zur Verfügung stehen. Die Baugruppe findet häufig im allgemeinen Maschinenbau sowie im Getriebebau Verwendung, wenn Bauteile axiale Führungsaufgaben übernehmen. Da der Rollenkranz nicht winkeleinstellbar ist, verlangt der Einbau eine fluchtende Ausrichtung der Wellen- und Gehäuseachsen. Sie können den Kranz entweder mit separaten Wellen- und Gehäusescheiben kombinieren oder direkt auf gehärteten Anschlussflächen der Maschine laufen lassen.
Das Nachsetzzeichen TV kennzeichnet einen Polyamidkäfig, der die zylindrischen Wälzkörper auf Abstand hält und exakt führt. Das leichte Käfigmaterial reduziert die bewegten Massen, dämpft Laufgeräusche und trägt zu einem gleichmäßigen Abrollen unter Axialbelastung bei. Die Ausführung ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Der Artikelumfang umfasst ausschließlich den Rollenkranz. Die Ausführung entspricht der Normaltoleranz P0/PN (ABEC 1) und passt in standardisierte Aufnahmebohrungen.
Der Rollenkranz besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 73 mm und eine axiale Bauhöhe von 9 mm. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen die Konstruktion axial hoch tragfähiger Lagerungen bei geringem axialem Platzbedarf. Die Maß- und Formgenauigkeit entspricht der genormten Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 für Standardanwendungen.
Diese Ausführung ist einseitig wirkend aufgebaut und dient der Aufnahme reiner Axialkräfte aus einer Richtung. Radiale Belastungen oder Fluchtungsfehler kann der Rollenkranz nicht aufnehmen, da er nicht winkeleinstellbar konstruiert ist. Für eine einwandfreie Funktion müssen Welle und Gehäuse präzise zueinander ausgerichtet sein, um punktuelle Kantenüberlastungen der Wälzkörper zu vermeiden.
Das Kürzel TV weist auf einen Käfig aus Polyamid hin. Dieser Kunststoffkäfig trennt die Zylinderrollen voneinander, verhindert deren Berührung und führt die Rollen gleichmäßig. Gegenüber metallischen Käfigen bietet Polyamid ein geringeres Gewicht, gute Dämpfungseigenschaften und ein ruhiges Laufverhalten innerhalb des zulässigen Einsatzbereiches von -20 bis +120 Grad.
Der Artikelumfang umfasst ausschließlich den Axial-Zylinderrollenkranz selbst, also den Polyamidkäfig mit den geführten Zylinderrollen. Passende Gehäusescheiben oder Wellenscheiben sind separat zu wählen. Sofern die Anschlusskonstruktion der Welle und des Gehäuses nicht als gehärtete Wälzlagerlaufbahn ausgeführt ist, müssen passende Axiallagerscheiben ergänzt werden.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Dieser Temperaturkorridor wird maßgeblich durch den verbauten Polyamidkäfig bestimmt. Bei dauerhaften Einsatztemperaturen innerhalb dieser Grenzwerte behält der Käfigwerkstoff seine mechanische Festigkeit und Formbeständigkeit. Auch der Wälzlagerstahl 100Cr6 arbeitet in diesem Temperaturbereich formstabil.
Ein Direktlauf ohne zusätzliche Wellen- oder Gehäusescheiben ist möglich, wenn die Anschlussflächen der Welle und des Gehäuses entsprechend vorbereitet sind. Dafür müssen die Anlaufflächen feinstbearbeitet und auf das Niveau einer Wälzlagerlaufbahn gehärtet sein. Andernfalls empfiehlt sich die Kombination mit passenden Axiallagerscheiben, um Einlaufspuren im Grundmaterial zu vermeiden.
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