NKE
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Der Axial-Zylinderrollenkranz K89326 -MB von NKE Steyr nimmt bei geringer Bauhöhe von 18 mm hohe axiale Belastungen mit 130 mm Bohrung auf.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K89326 -MB überträgt schwere axiale Lasten auf engem Bauraum in axialer Richtung. Dieses Wälzlager besteht aus zylindrischen Rollenkörpern, die von einem geführten Messingkäfig gehalten werden. Mit einer Bohrung von 130 mm und einem Außendurchmesser von 225 mm eignet sich die Komponente für Konstruktionen, bei denen herkömmliche Lagerungen axial zu viel Platz beanspruchen. Typischerweise kombinieren Konstrukteure den Kranz mit passenden Wellen- und Gehäusescheiben oder integrieren ihn als Direktlagerung in gehärtete Anschlussflächen.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K89326 -MB eignet sich für Baugruppen, in denen erhebliche Axialkräfte bei sehr geringer axialer Einbauhöhe auftreten. Da der Rollenkranz keine Radialkräfte aufnimmt, setzt die Konstruktion eine separate Radiallagerung voraus. Die Zylinderrollen bieten linienförmigen Kontakt, wodurch das Lager axial steif reagiert und formstabil bleibt. Bei Direktlagerungen müssen die Gegenflächen auf Welle und Gehäuse präzise geschliffen und gehärtet sein, um den Wälzkörpern als Laufbahn zu dienen.
Die Kennzeichnung -MB steht für einen massiven Messingkäfig, der die Rollen im Axial-Zylinderrollenkranz K89326 -MB präzise führt und auf Abstand hält. Messing zeichnet sich durch gute Gleiteigenschaften und thermische Beständigkeit aus, was die Reibung zwischen Käfig und Wälzkörpern minimiert. Das Bauteil ist nach Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt und bietet damit standardisierte Rundlauf- und Maßgenauigkeit für industrielle Anwendungen. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Schmierstoffversorgung die Führungsflächen des Käfigs zuverlässig erreicht.
Dieses Lager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 225 mm und eine Bauhöhe von 18 mm auf. Diese kompakten Abmessungen ermöglichen die Aufnahme hoher Axiallasten bei minimalem axialen Platzbedarf. Messen Sie vor dem Einbau den vorhandenen Bauraum und die Führungsflächen Ihrer Welle exakt aus.
Ein Axial-Zylinderrollenkranz dient der gezielten Aufnahme von Kräften parallel zur Wellenachse. Durch den Linienkontakt der zylindrischen Wälzkörper ist das Lager für hohe axiale Belastungen ausgelegt. Da er reine Axiallasten führt, kombinieren Anwender ihn in vielen Baugruppen mit separaten Radiallagern, um auch Querkräfte zuverlässig abzufangen.
Der Buchstabenzusatz -MB kennzeichnet einen spanend gefertigten Massivkäfig aus Messing. Dieser Werkstoff widersteht mechanischen Schwingungen sowie höheren Betriebstemperaturen und bietet günstige Notlaufeigenschaften. Der Käfig führt die Rollen exakt in ihren Taschen und verhindert direkten Kontakt benachbarter Wälzkörper, was die Betriebssicherheit erhöht.
Das Produkt ist in der Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 ausgeführt. Diese Normierung definiert die zulässigen Maß- und Lauftoleranzen für den industriellen Standardbereich. Damit fügt sich der Kranz präzise in genormte Gehäuse- und Wellenpassungen ein und begünstigt einen gleichmäßigen Rundlauf im regulären Maschinenbau.
Sie können den Rollenkranz entweder mit passenden Wellen- und Gehäusescheiben kombinieren oder direkt zwischen bearbeiteten Maschinenteilen laufen lassen. Wählen Sie die Direktlagerung, müssen die Gegenflächen gehärtet und feinstbearbeitet sein. Achten Sie bei der Montage auf absolute Sauberkeit und eine gleichmäßige Schmierung vor der ersten Inbetriebnahme.
Nein, dieses Bauteil ist bauartbedingt ausschließlich für Axialkräfte in einer Richtung ausgelegt. Treten in Ihrer Anwendung zusätzliche Querkräfte auf, müssen Sie ein separates Radiallager, wie ein Radial-Zylinderrollenlager oder Rillenkugellager, auf derselben Welle vorsehen. Eine radiale Belastung des Axialkranzes führt zu unzulässigen Spannungen.
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