NKE
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Der Axial-Zylinderrollenkranz K81244 -MB mit Messingkäfig bietet bei 220 mm Bohrung hohe axiale Tragfähigkeit bei minimalem axialem Bauraum.
Der Axial-Zylinderrollenkranz K81244 -MB von NKE Steyr nimmt als einbaufertige Wälzkörper-Käfig-Einheit ausschließlich einseitig wirkende Axialkräfte auf. Mit den Abmessungen 220 mm Innen- und 297 mm Außendurchmesser bei einer Bauhöhe von 26 mm eignet sich dieses Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. In Kombination mit passenden Gehäuse- und Wellenscheiben oder als Direktlagerung auf gehärteten Anschlussflächen schaffen Sie starre Lagerungsanordnungen bei sehr geringem Platzbedarf.
Dieser Rollenkranz kommt überall dort zum Einsatz, wo schwere axiale Lasten auf Wellen wirken und der axiale Bauraum begrenzt ist. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungsanordnungen mit hoher Axialbelastung. Weil die zylindrischen Rollen eine Linienberührung mit der Laufbahn bilden, erzielt die Baugruppe eine hohe Steifigkeit und axiale Belastbarkeit. Reine Radialkräfte kann die Komponente bauartbedingt nicht aufnehmen.
Das Nachsetzzeichen MB kennzeichnet einen massiven Messingkäfig. Messing bietet im Vergleich zu Standardkäfigen eine hohe Festigkeit sowie günstige Notlaufeigenschaften, was sich bei anspruchsvollen Schmierbedingungen und Vibrationen bewährt. Bei der Auswahl sollten Sie zudem prüfen, ob Sie den Kranz direkt auf entsprechend bearbeiteten Wellen- und Gehäuseflächen laufen lassen oder separate Axiallagerscheiben wie WS oder GS einsetzen. Das Bauteil entspricht der Standardtoleranzklasse P0 (ABEC 1).
Die Einheit weist eine Bohrung von 220 mm, einen Außendurchmesser von 297 mm und eine axiale Gesamtbreite von 26 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum im Gehäuse oder auf der Welle. Planen Sie bei der Konstruktion ausreichend Platz für Schmiermittelkanäle sowie eventuell genutzte Lagerscheiben ein.
Das Kürzel MB bezeichnet einen massiven Käfig aus Messing. Ein Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Formstabilität und Belastbarkeit gegenüber Stoßbelastungen aus. Er führt die zylindrischen Wälzkörper präzise in ihren Taschen und eignet sich für anspruchsvolle industrielle Betriebsbedingungen.
Sie können den Rollenkranz direkt als Axiallagerung in die Anschlusskonstruktion einbauen, wenn die Kontaktflächen von Welle und Gehäuse als gehärtete und feingeschliffene Wälzlagerlaufbahnen ausgeführt sind. Fehlt diese Vorbereitung der Maschinenbauteile, müssen Sie den Kranz zwingend mit abgestimmten Gehäuse- und Wellenscheiben kombinieren.
Die Konstruktion ist darauf ausgelegt, hohe axiale Kräfte in einer Richtung aufzunehmen. Durch die Linienberührung der Zylinderrollen überträgt der Kranz große Normalkräfte bei hoher axialer Steifigkeit. Für Radiallasten ist das Bauteil ungeeignet, weshalb Sie in der Konstruktion stets eine separate Radiallagerung vorsehen sollten.
Das Modell entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise Normaltoleranz (PN), was im internationalen Vergleich ABEC 1 entspricht. Diese Klasse deckt die üblichen Maß- und Rundlauftoleranzen für allgemeine Industrieanwendungen zuverlässig ab und erlaubt einen unkomplizierten Austausch bei Instandhaltungsarbeiten.
Da der Kranz als offene Baugruppe ohne integrierte Dichtungen geliefert wird, erfolgt die Schmierstoffversorgung über das übergeordnete Gehäuse. Je nach Betriebsbedingungen und Drehzahl eignet sich eine Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl. Schützen Sie die Anordnung stets durch externe Gehäusedichtungen vor Verunreinigungen.
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