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C2217  K/C3 Toroidalrollenlager von SKF
C2217  K/C3 Toroidalrollenlager von SKF

SKF

Toroidalrollenlager SKF C2217 K/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
85 mm
Außendurchmesser
150 mm
Breite
36 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
2,559 kg
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Toroidalrollenlager SKF C2217 K/C3
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Toroidalrollenlager SKF C2217 K/C3

Toroidalrollenlager – Flexible Wälzlagerlösung für anspruchsvolle Anwendungen

Vielseitige Lagertechnologie: Was sind Toroidalrollenlager?

Toroidalrollenlager, auch als CARB-Toroidalrollenlager bekannt, gehören zur Familie der Rollenlager und sind eine innovative Lagerlösung, die einzigartige Konstruktions- und Anwendungsvorteile für industrielle Anwendungen bietet. Toroidalrollenlager vereinen die Vorteile von Pendelrollenlagern und Zylinderrollenlagern, indem sie sowohl axiale als auch radiale Verschiebungen kompensieren können – und das vollkommen spannungsfrei. Die besondere Geometrie ihrer vollrolligen oder käfiggeführten Wälzlagersätze mit bogenförmigen („toroidalen“) Rollen ermöglicht eine beispiellose Flexibilität bei der Lagerung von Wellen und Achsen. Herausragend ist ihre Eignung als Loslagerseite (Loslagerung), insbesondere dort, wo durch Temperaturunterschiede, Wellenlängung oder Montagetoleranzen große axiale Verschiebungen innerhalb der Lagerstelle selbst auftreten. Typische Einsatzfelder sind Schwermaschinenbau, Fördertechnik oder Papierindustrie, wo hohe Tragfähigkeiten, robuste Langlebigkeit und geringer Wartungsaufwand unverzichtbare Kriterien darstellen.

Innovative Funktionsweise: Wie funktionieren toroidale Rollenlager?

Toroidalrollenlager zeichnen sich durch ihre spezielle Bauform aus: Die Wälzkörper – sogenannte Toroidalrollen – bewegen sich zwischen Innen- und Außenring auf bogenförmigen Laufbahnen. Diese einmalige Laufbahntechnologie erlaubt die Aufnahme erheblicher Radiallasten bei gleichzeitigem Ausgleich von Axialverschiebungen der Welle innerhalb des Lagers. Im Unterschied zu klassischen Pendelrollenlagern können Toroidalrollenlager keine oder nur sehr geringe Axialkräfte aufnehmen, bieten jedoch vollständigen, spielfreien axialen Verschiebungsausgleich.

Zu den wichtigsten technischen Komponenten zählen:

     Lagerringe (Innen- und Außenring): In präziser Toleranzgruppe gefertigt, meist aus hochwertigem Wälzlagerstahl, sorgen sie für hervorragende Langlebigkeit und Maßhaltigkeit.

     Toroidalrollen: Bogenförmige Wälzkörper, die eine exakte und großflächige Lastübertragung gewährleisten.

     Käfig (optional): Ein Blech- oder Massivkäfig aus Stahl hält die Rollen in Position und verringert Reibung, insbesondere bei hohen Drehzahlen. Varianten ohne Käfig weisen einen vollrolligen Aufbau auf, der für maximale Tragfähigkeit optimiert ist.

     Bohrung: Die Bohrung im Innenring ist je nach Ausführung zylindrisch oder kegelig (zur Verwendung mit Abziehhülsen).

     Schmierung und Dichtung: Für den Einsatz in staubigen oder feuchten Umgebungen sind auch abgedichtete Ausführungen mit Stahlblech-Deckscheiben verfügbar (nach Wunsch auch lebensdauergeschmiert).

Technische Merkmale im Detail

Axialverschiebung:

Toroidalrollenlager sind als Loslager konzipiert und ermöglichen – anders als Festlager (z. B. Schrägkugellager) – eine axiale Verschiebung zwischen Welle und Gehäuse im Lager. Das ist insbesondere bei wechselnden Betriebstemperaturen essenziell, da sich Bauteile unterschiedlich ausdehnen.

Tragfähigkeit und Belastung:

Dank ihrer vollrolligen oder käfiggeführten Ausführung erzielen Toroidalrollenlager eine hohe Radialtragfähigkeit, ideal bei Schwerlastanwendungen. Die Rollenlänge und -durchmesser sowie hochpräzise Laufbahnen sorgen für gleichmäßige Lastverteilung und eine lange Lebensdauer des Lagers.

Werkstoffe:

Hochfester Lagerstahl oder Wälzlagerstahl ist Standard. Die spezielle Wärmebehandlung der Lagerringe und Wälzkörper garantiert Korrosionsbeständigkeit sowie Ermüdungsfestigkeit – elementar für die Zuverlässigkeit in der Schwerindustrie.

Montage und Passung:

Durch die zylindrische oder konische (kegelige) Bohrung lassen sich Toroidalrollenlager flexibel auf unterschiedlichen Wellensitzen montieren. Montagetoleranzen werden durch die Lagerkonstruktion ausgeglichen, was Installationsfehler minimiert und den Einbau vereinfacht.

Varianten:

Es gibt sowohl offene Grundausführungen als auch abgedichtete Bauformen, sowie unterschiedliche Käfigmaterialien (Stahl- oder Blechkäfig, optional Kunststoff), die individuell an Anwendungsumgebung und Belastung angepasst werden.

Vergleich: Pendelrollenlager vs. Toroidalrollenlager

Während Pendelrollenlager sowohl Radial- als auch Axialkräfte aufnehmen können und eine gewisse Winkelausgleichsfähigkeit besitzen, fokussieren Toroidalrollenlager auf maximale axiale Bewegungsfreiheit bei gleichzeitig hoher Radialtragfähigkeit. Besonders bei langen Wellen und großen Gehäusen bietet das toroidale Prinzip unschlagbare Vorteile.

Typische Einsatzbereiche für toroidale Rollenlager

Toroidalrollenlager kommen in unterschiedlichen Branchen und Maschinenarten zum Einsatz. Zu den klassischen Anwendungen zählen insbesondere:

     Schwermaschinenbau (Walzwerke, Pressen, Turbinen)

     Papier- und Zellstoffindustrie (Trockenzylinder, Presswalzen)

     Fördertechnik (Bandanlagen, Großantriebe)

     Bergbau- und Rohstofftechnik (Mahlen, Brechen, Sieben)

     Stahlindustrie (Stranggussanlagen, Großmaschinen)

     Antriebstechnik (Getriebe, Elektromotoren, Generatoren)

     Schiffbau und Offshore-Anlagen

     Windkraftanlagen

     Zementindustrie (Kugelmühlen, Drehöfen)

     Energieerzeugung (Wasserkraft, Thermische Kraftwerke)

     Schwerlastförderer und Portalkräne

Diese Branchen profitieren besonders von der Fähigkeit der Toroidalrollenlager, hohe Radiallasten und axiale Bewegungsausgleich ohne großen Wartungsaufwand zu ermöglichen.

Vorteile & etwaige Einschränkungen von Toroidalrollenlagern

Welche Stärken bieten Toroidalrollenlager?

     Maximaler Ausgleich von axialen Verschiebungen: Durch die einzigartige Laufbahntechnologie ist die bewegte Loslagerseite optimal gegen Längenausdehnungen gesichert.

     Hervorragende Radialtragfähigkeit: Vollrollige Ausführungen ermöglichen sehr hohe Lastaufnahmen. Besonders in der Schwerindustrie von Vorteil.

     Kompensation von Fluchtungsfehlern: Aufgrund der bogenförmigen Rollen wird eine gewisse Winkelflexibilität realisiert – ähnlich wie bei Pendelrollenlagern.

     Reduzierte Gefahr von Lagerüberlastungen: Spannungsarme Lagerung vermindert das Risiko von Schäden an Gehäuse oder Wellensitz.

     Lange Lebensdauer: Hochwertiger Wälzlagerstahl, optimierte Geometrie und Präzision in der Fertigung sorgen für exzellente Standzeiten auch bei hohen Lasten.

     Vielfältige Bauformen: Ob offen, abgedichtet, käfiggeführt oder vollrollig – für fast jede industrielle Anwendung gibt es passende Varianten.

     Einfache Montage: Großzügige Toleranzen bezüglich Passung und Wellensitz machen die Installation unkompliziert und fehlertolerant.

Mögliche Einschränkungen:

     Keine separate Axialkraftaufnahme: Toroidalrollenlager sind nicht für die gezielte Aufnahme axialer Lasten (Axialkräfte) konzipiert – hierfür sind Schrägkugellager oder spezielle Lagerbauarten notwendig.

     Begrenzung bei extremen Winkelausgleichswünschen: Im Vergleich zu Pendelrollenlagern meist geringere Winkelbeweglichkeit.

     Baugröße und Bauraum: Hohe Tragfähigkeit und axiale Flexibilität gehen mit relativ großen Lagerabmessungen einher.

     Kosten: Durch die spezielle Geometrie und Fertigung meist etwas kostenintensiver als Standard-Rollenlager; dies wird jedoch durch geringeren Wartungsbedarf häufig ausgeglichen.

Toroidalrollenlager bei ekugellager.de – Zuverlässigkeit für Ihre Maschinen

Toroidalrollenlager sind in zahlreichen Industriezweigen die perfekte Wahl, wenn es auf kompromisslosen axialen Bewegungsausgleich, eine hohe Radialtragfähigkeit und Wartungsarmut ankommt. Mit diesen hochwertigen, ausgereiften Lagerlösungen von namhaften Herstellern wie SKF–CARB setzen Sie auf maximale Betriebssicherheit und minimale Stillstandszeiten. Im Sortiment von ekugellager.de finden Sie eine große Auswahl an verschiedensten Ausführungen, die für nahezu alle Maschinenapplikationen geeignet sind. Vertrauen Sie auf unsere Beratungskompetenz sowie geprüfte Markenqualität und entdecken Sie die optimale Lösung für Ihre Loslagerung und anspruchsvollste Einsatzbedingungen.

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Häufig gestellte Fragen zu Toroidalrollenlagern

Welche Schmierstoffe sind für Toroidalrollenlager empfehlenswert?

Die Auswahl des geeigneten Schmierstoffs hängt vom Einsatzbereich, der Drehzahl und der Belastung ab. In der Schwerindustrie und bei hohen Betriebstemperaturen werden meist hochwertige Fette auf Mineralölbasis oder spezielle Schmierfette für Wälzlagerstahl genutzt. In staubigen oder feuchten Umgebungen empfiehlt sich der Einsatz abgedichteter Lager oder die Nachschmierung über zentrale Fettschmierstellen. Eine regelmäßige Schmierüberwachung erhöht dabei die Lebensdauer deutlich.

Wie kann die richtige Passung für das Toroidalrollenlager gewählt werden?

Die Wahl der Passung am Wellensitz und Gehäuse richtet sich nach Lagerart, Belastung und Drehzahl. Für zylindrische Bohrungen werden häufig enge Passungen für den Innenring (z. B. k6, m6) und lose Passungen für den Außenring genutzt, damit das Lager innerhalb der Lagerstelle axiale Verschiebungen ausgleichen kann. Bei kegeligen Bohrungen kommen Abziehhülsen (zum Beispiel H- oder AH- Typen) zum Einsatz, die besonders montagefreundlich sind.

Welche Toleranzgruppen sind für den Einbau von Toroidalrollenlagern relevant?

Die Toleranzgruppe eines Lagers bestimmt dessen Maßgenauigkeit und sollte auf den Wellensitz abgestimmt werden. Für Anwendungen mit hohen Präzisionsanforderungen werden Lager mit engeren Toleranzgruppen (z. B. P6, P5) eingesetzt. Für Standardmaschinen reicht in der Regel die Normtoleranz (PN) aus. Ein exakter Sitz verbessert die Lebensdauer und minimiert Schwingungen.

Worauf sollte bei der Montage von Toroidalrollenlagern geachtet werden?

Wichtig ist, Schmutz, Feuchtigkeit und starke Stöße während der Montage zu vermeiden. Die Montagehilfe, etwa mittels Hydraulikbuchsen bei Großlagern, empfiehlt sich zur sicheren und schonenden Befestigung. Ferner sollten Lager nie direkt mit Hammer oder Schlagwerkzeugen bearbeitet werden. Beachten Sie die Einbaurichtung entsprechend der Loslagerfunktion.

Wie werden Schäden und Verschleiß an Toroidalrollenlagern frühzeitig erkannt?

Typische Anzeichen sind ungewöhnliche Geräusche, erhöhter Laufwiderstand, Vibrationen oder Temperaturanstieg im Lagerbereich. Ein regelmäßiger Kontrollzyklus sowie die Analyse des Schmiermittels auf Metallpartikel helfen, Ausfälle zu vermeiden. Bei sichtbarem Schmiermittelaustritt, Korrosion oder Laufbahnschäden empfiehlt sich der Austausch des Lagers.

Wann sollte ein Toroidalrollenlager gewartet oder ausgetauscht werden?

Bei planmäßiger Wartung, spätestens aber bei den ersten Anzeichen einer Störung (z. B. Geräusche, Schmiermitteltropfen, erhöhter Verschleiß) empfiehlt sich der Austausch. In stark beanspruchten Maschinen sollten die Intervalle verkürzt und mit Zustandsüberwachung (Condition Monitoring) ergänzt werden.

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