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W14 Sicherungsbleche von SKF
W14 Sicherungsbleche von SKF

SKF

Sicherungsbleche SKF W14

Technische Daten
 
Innendurchmesser
70,891 mm
Außendurchmesser
97,231 mm
Breite
1,346 mm
Material
Stahl
Gewicht
0,026 kg
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Sicherungsbleche SKF W14
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Sicherungsbleche SKF W14

Sicherungsbleche – Zuverlässige Mutternsicherung für industrielle Anwendungen

Schutz vor Lösen und Verdrehen: Wozu ein Sicherungsblech dient

Ein Sicherungsblech ist ein präzisionsgefertigtes, technisch ausgereiftes Maschinenelement zur Sicherung von Schraubverbindungen – insbesondere von Nutmuttern. Charakteristisch besteht ein Sicherungsblech aus einem Blechkörper mit einer oder mehreren Laschen sowie gezielten Biegeelementen wie Außen- oder Innenlaschen (Außennase, Innennase). Diese Konstruktion trägt dazu bei, das unbeabsichtigte Losdrehen von Muttern durch betriebsbedingte Vibrationen und dynamische Belastungen dauerhaft zu verhindern. Sicherungsbleche werden vor allem im Maschinen- und Anlagenbau, in der Wälzlagertechnik sowie in Antriebs- und Getriebekonstruktionen verwendet, wo höchste Betriebssicherheit gefragt ist.

Durch die präzise Abstimmung auf gängige Nutmuttern und Wellenmaße bieten Sicherungsbleche eine normierte und wirtschaftliche Methode, Verbindungen gegen Selbstlockern zu schützen. Die maschinenbautechnische Integration ist dabei ebenso einfach wie wartungsfreundlich – ein Aspekt, der sie vor allem im industriellen Serienumfeld beliebt macht.

Technik, Bauformen und Wirkprinzipien – So funktionieren Sicherungsbleche

Aufbau und Konstruktionsmerkmale

Ein typisches Sicherungsblech setzt sich aus den folgenden Elementen zusammen:

     Zentraler Blechkörper in ring- oder scheibenförmiger Ausführung

     Laschen (eine oder mehrere), die in entsprechende Nuten oder Schlitze der Nutmutter eingreifen

     Nasen (Außennase oder Innennase) zur Fixierung an einer axialen Nut der Welle bzw. Mutter

     Prägungen oder Biegezonen für ein zielgerichtetes Umbiegen und Verstemmen

Die gängigsten Bauformen unterscheiden sich vor allem in der Position und Ausführung der Nase (Außen- oder Innennase) sowie in der Anordnung der Laschen. Die DIN 5406 ist als zentrale Norm Standard für diese Produkte und ermöglicht eine universelle Austauschbarkeit, ideal angepasst an Nutmuttern verschiedener Typen wie KM, KML oder N.

Prinzip der Kraftübertragung und Sicherungswirkung

Das Sicherungsblech wird beim Zusammenbau zwischen Mutter und Lager oder Bauteil auf die Welle positioniert – die Nase greift dabei in eine vorgesehene Nut der Welle (oder seltener in der Mutter). Nach dem Festziehen der Nutmutter wird eine der Biege-Laschen gezielt zur Sicherung an die Fläche der Mutter umgelegt. Dadurch entsteht eine formschlüssige Verbindung, die zuverlässig ein ungewolltes Verdrehen unterdrückt.

Innovative Ausführungen sorgen durch gezielte Materialprägung oder spezielle Laschenformen für eine erhöhte Fixierkraft bei geringem Montageaufwand. Moderne Sicherungsbleche aus Feder- oder Vergütungsstahl gewährleisten eine gleichbleibend hohe Federwirkung und mehrere Umlagerungszyklen ohne Einbußen der Funktionalität.

Varianten im Überblick:

     Mit Innennase: Für Nutmuttern, bei denen die Sicherung über die Wellen- oder Nutmutter-Nut geschieht.

     Mit Außennase: Besonders für Sonderanwendungen, bei denen die Fixierung auf dem Außenumfang erforderlich ist.

     Mehrlasch-Modelle: Sicherung an mehreren Punkten, ideal für dynamisch stark beanspruchte Verbindungen.

     Sicherungsbleche mit Doppellasche: Flexible Anpassung an beengte Bauräume.

Kompatibilität und Auswahl

Jede Bauform ist für eine bestimmte Ausführung von Nutmuttern und Wellendurchmessern optimiert. Die exakte Zuordnung ist ausschlaggebend für einen sicheren Betrieb und den langfristigen Erhalt der Verbindung.

Vielfältige Einsatzgebiete im Maschinen- und Anlagenbau

Typische Anwendungsfelder für Sicherungsbleche:

     Maschinenbau: Wälzlagerbefestigungen auf Wellen und Gehäusen

     Antriebs- und Getriebetechnik: Schutz von Nutmuttern gegen Lösen

     Fördertechnik: Absicherung von Wellenverbindungen und Lagerstellen

     Landtechnik und Landwirtschaftsmaschinen: Vibrationssichere Mutternsicherung

     Elektromaschinenbau: Fixierung von Komponenten auf getriebenen Wellen

     Montage von Präzisionslagern in Werkzeugmaschinen

     Schienenfahrzeuge: Sicherung von Achsmuttern unter dynamischer Last

In all diesen Branchen sorgen Sicherungsbleche für einen sicheren, wartungsarmen Betrieb – und das bei vielfältigen Betriebsbedingungen.

Stabilität, Flexibilität und Wirtschaftlichkeit – Die Stärken von Sicherungsblechen im Vergleich

Wesentliche Pluspunkte eines Sicherungsblechs:

     Hohe Sicherheit: Mechanische Sicherung schützt effektiv vor Selbstlösen durch Vibration, Stoß- oder Wechselbelastungen der Verbindung.

     Kosteneffizienz: Schnelle Montage und der Wegfall zusätzlicher Sicherungselemente wie Klebstoffe machen den Einsatz wirtschaftlich.

     Praxisnahe Wartbarkeit: Das Blech kann bei Wartungsarbeiten zurückgebogen und teilweise wiederverwendet werden – ideal für Inspektionsintervalle.

     Einfache Kontrolle: Die sichtbare Umformung zeigt sofort, ob die Sicherung korrekt angelegt ist.

     Vielfältige Bauformen: Unterschiedliche Nasen-, Laschen- und Materialausführungen erlauben die optimale Anpassung an den jeweiligen Maschineneinsatz.

Mögliche Einschränkungen & Alternativen

     Sicherungsbleche sind einfach und robust, können aber – bei sehr häufigem Lösen und Wiederverwenden – verschleißen.

     Die Sicherungskraft ist primär mechanisch und nicht aktiv nachspannbar. Moderne Alternativen wie Kunststoffverriegelungen, Spannhülsen oder chemische Sicherungen bieten zusätzliche Optionen für spezielle Anforderungen, sind jedoch in der Industrie oft weniger universell und schwerer zu kontrollieren.

     Einschränkungen bestehen bei extremen Umgebungsbedingungen, sehr hoher Drehzahl und stark wechselnden Dynamikbelastungen – hier empfiehlt sich eine gründliche Anwendungsauswahl.

Technischer Hinweis: Für höchste Qualität sollten Sicherungsbleche aus hochwertigem Federstahl mit geprüften Oberflächen und exakten Biegezonen gewählt werden, wie sie Markenhersteller führen.

Passgenaue Mutternsicherung aus einer Hand – Ihr Vorteil bei ekugellager.de

Ob in der Neuanschaffung oder als Ersatzteil: Das Sicherungsblech bleibt ein zuverlässiges Bindeglied kritischer Verbindungen im Maschinenbau. Die große Vielfalt an Bauformen, Materialien und Größen ermöglicht eine präzise Anpassung an Ihre Anforderungen. Bei ekugellager.de finden Sie ausschließlich Sicherungsbleche von Qualitätsherstellern, abgestimmt auf sämtliche gängigen Mutternsicherungen und Verbindungsnormen.

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Häufig gestellte Fragen zu Sicherungsblechen

Wie wähle ich das richtige Sicherungsblech für meine Anwendung?

Die Auswahl basiert in der Regel auf der Größe und Bauform der verwendeten Nutmutter sowie dem Durchmesser der Welle. Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Mutter nach einer gängigen DIN (zum Beispiel DIN 981 für Nutmuttern oder DIN 5406 für Sicherungsbleche) gefertigt ist. Ausführung mit Innen- oder Außennase richtet sich danach, ob die Nut in der Welle oder im Lagergehäuse liegt. Achten Sie auf die exakte Passung, da Spiel oder Spannung die Funktion beeinträchtigen können. Im Zweifel empfiehlt es sich, die Anwendung mit einem Techniker durchzusprechen und Original-Ersatzteile von Markenherstellern wie Schaeffler, FAG oder SKF zu verwenden.

Kann ich ein Sicherungsblech mehrfach verwenden?

Ein Sicherungsblech ist primär als Einmal-Sicherung konzipiert, damit es zuverlässig umgebogen werden kann. Bei fachgerechter Rückformung lässt sich ein gut erhaltenes Sicherungsblech in seltenen Fällen ein- bis zweimal wiederverwenden. Dies sollte jedoch kritisch geprüft werden, da jedes Umbiegen das Material schwächt. Im Zweifelsfall ist der Austausch dringend zu empfehlen, um die volle Sicherungswirkung zu gewährleisten.

Welche Unterschiede bestehen zwischen Sicherungsblechen mit Außennase und Innennase?

Sicherungsbleche mit Innennase werden auf der Welle gegen eine axiale Nut fixiert, während die Außennase zur Positionierung an einer Nut im Außenumfang dient. Die Bauraumanforderungen und die mechanische Beanspruchung unterscheiden sich dadurch: Innennasen-Modelle finden sich oft bei beengten Einbausituationen, während Außennasen-Versionen insbesondere bei großvolumigen Komponenten oder Sonderbauten genutzt werden. Die korrekte Auswahl ist entscheidend für den sicheren Halt der Mutternsicherung.

Gibt es Alternativen zum Sicherungsblech bei der Sicherung von Muttern?

Je nach Anwendung können auch Spannscheiben, Klemmmuttern, spezielle Sicherungsringe oder chemische Schraubensicherungen zum Einsatz kommen. Jede Methode hat eigene Vor- und Nachteile: Das Sicherungsblech zeichnet sich durch seine einfache Sichtkontrolle, die Werkzeugmontage und die universelle Einsetzbarkeit in Normsystemen aus. Für Anwendungen mit sehr hohen Drehzahlen oder starken Wechselbeanspruchungen sollten Sie jedoch die jeweiligen Herstellerangaben sowie technische Beratung in Anspruch nehmen.

Wie montiere und biege ich ein Sicherungsblech optimal um?

Achten Sie auf saubere, gratfreie Flächen und eine korrekte Ausrichtung des Sicherungsblechs auf der Welle. Die Nase muss exakt in die Nut greifen, bevor die Mutter angezogen wird. Verwenden Sie einen geeigneten Dorn oder eine Zange, um die Lasche gleichmäßig und vollflächig an die Mutter anzulegen, ohne das Material zu dehnen. Übermäßiges Hin- und Herbiegen sollte vermieden werden. Prüfen Sie abschließend die feste Anlage der Lasche und die Arretierung der Nase. Im Zweifelsfall besser ersetzen als riskieren!

Wie erkenne ich einen Defekt oder Verschleiß an einem montierten Sicherungsblech?

Ein Verformung, Bruch der Lasche, Materialausbrüche oder Korrosionserscheinungen sind klare Zeichen für einen Tausch. Auch eine gelockerte Mutter oder fehlende Spannung in der Lasche deuten auf eine verminderte Sicherungswirkung hin. Im Rahmen jedes Wartungsintervalls sollte das Sicherungsblech visuell und händisch geprüft und, falls zweifelhaft, präventiv ersetzt werden, um Schäden an Maschinen und Anlagen vorzubeugen.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
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