7602035 -TVP Axial-Schrägkugellager von FAG
7602035 -TVP Axial-Schrägkugellager von FAG

FAG

Axial-Schrägkugellager FAG 7602035 -TVP

Technische Daten
 
Innendurchmesser
35 mm
Außendurchmesser
72 mm
Breite
17 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Polyamidkäfig
Toleranzklasse
Sondertoleranzen
Artikelumfang
einzelnes Lager
Druckwinkel
60 Grad
Befestigung
ohne Befestigungsbohrungen
Wirkrichtung
einseitig wirkend
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-30 bis +120 °C
Gewicht
0,345 kg
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Axial-Schrägkugellager FAG 7602035 -TVP
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Axial-Schrägkugellager FAG 7602035 -TVP

Axial-Schrägkugellager – Präzision und Lastaufnahme in einer neuen Dimension

Axial-Schrägkugellager stehen seit Jahrzehnten für kompromisslose Zuverlässigkeit und Effizienz im Maschinen- und Anlagenbau. Diese speziellen Wälzlager sind darauf ausgelegt, hohe Axialbelastungen in Kombination mit gewissen Radiallasten aufzunehmen und zeichnen sich besonders durch ihre kompakte Bauweise, hohe Präzision und variable Anpassungsfähigkeit aus. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff „Axial-Schrägkugellager“, wie funktionieren sie, worauf ist bei der Auswahl zu achten – und warum sind sie für viele anspruchsvolle Konstruktionen unverzichtbar? Hier erfahren Sie alles Wissenswerte.

Innovative Kraftübertragung: Das Leistungsprinzip der Axial-Schrägkugellager

Axial-Schrägkugellager sind eine spezielle Variante der Schrägkugellager und bilden eine unverzichtbare Komponente insbesondere in Hauptspindeln von Werkzeugmaschinen, in hochpräzisen Achslagern und überall dort, wo es sowohl auf hohe Drehzahlen als auch auf die kontrollierte Aufnahme von Axialkräften in eine oder beide Richtungen ankommt. Der Hauptunterschied zu klassischen Axialkugellagern liegt in der ausgeprägten Schrägstellung der Laufrillen – der sogenannte Berührungswinkel (Druckwinkel) –, der eine optimale Lastaufnahme für Axialkräfte und – je nach Ausführung – auch für Radialkräfte ermöglicht.

Dank ihrer spezifischen Konstruktion, bei der die Laufringe und Kugelkränze so angeordnet sind, dass entstehende Kräfte entlang einer definierten Schrägachse übertragen werden, eignen sie sich perfekt für Situationen mit kombinierten Belastungen. Das macht Axial-Schrägkugellager zur ersten Wahl in dynamischen und hochpräzisen Anwendungen.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen einreihigen und zweireihigen Axial-Schrägkugellagern. Während Einzellager meistens in Universalausführung für variable Anordnungen (O-, X- oder Tandem-Anordnung) zur Verfügung stehen, sind zweireihige Varianten besonders für größere Axialkräfte und hohe Steifigkeit konzipiert.

Technische Aspekte und Aufbau

Ein typisches Axial-Schrägkugellager besteht aus mindestens einem Innenring, einem Außenring, einem oder mehreren Kugelkränzen sowie speziellen Käfigen für die Wälzkörper. Abhängig von der Bauform können Abstandsringe zur Justierung der Einbauposition sowie zur Einstellung der Vorspannung eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Parametern zählen Breitenmaße, Außendurchmesser, Kantenabstände sowie Ausführung des Außenrings.

     Berührungswinkel / Druckwinkel: Bestimmt das Verhältnis von axialen zu radialen Kräften, die übertragen werden können.

     Konstruktion: Nicht selbsthaltende Bauweise, daher montagetechnisch flexibel.

     Werkstoff: Meist aus hochwertigem Wälzlagerstahl gefertigt, häufig 100Cr6, für exzellente Verschleiß- und Ermüdungsfestigkeit.

Technik im Fokus: Wie funktionieren Axial-Schrägkugellager im Detail?

Axial-Schrägkugellager differenzieren sich durch ihren besonderen Berührungswinkel grundlegend von anderen Lagertypen. Die Wälzkörper übertragen die Kräfte entlang einer geneigten Laufbahn, wodurch eine gleichmäßige Verteilung und hohe Steifigkeit entstehen. Doch welche Faktoren sind im Maschinenbau wirklich entscheidend?

Konstruktionsmerkmale und Berechnungsfaktoren

     Tragzahl: Sowohl statische als auch dynamische Prüfwerte sind entscheidend für die Lebensdauer. Sie werden für die jeweilige Belastung und für die Auslegung des Lagers im Betrieb benötigt.

     Berechnungsfaktor: Hilft, Mindestbelastung und zulässige Axialkraft zu bestimmen – in der Praxis eine wichtige Größe, um die Betriebssicherheit zu sichern.

     Vorspannung: Die exakte Justierung der Vorspannung ist essenziell, um Loslagerungen ohne übermäßiges Spiel zu realisieren und die Lagersteifigkeit zu erhöhen.

Einzellager und Universalausführung

Viele Axial-Schrägkugellager sind heute als Universalausführung erhältlich. Das erlaubt es, mehrere Lager exakt aufeinander abgestimmt – zum Beispiel in O- oder X-Anordnung – einzubauen, um die geforderte Lagerbelastung und Steifigkeit optimal zu gewährleisten. Mit speziell abgestimmten Abstandsringen werden Vorspannung und axiales Spiel präzise eingestellt.

Zweireihige Ausführung und Vierpunktlager

Für besonders hohe Anforderungen gibt es zweireihige Axial-Schrägkugellager sowie sogenannte Vierpunktlager. Letztere übertragen Axialkräfte in beide Richtungen und zeichnen sich durch eine besonders kompakte Bauform aus, die bei begrenztem Bauraum enorme Axiallasten aufnimmt.

Praxisbeispiel: Hauptspindellagerung bei Werkzeugmaschinen

In Spindelantrieben muss das Lager hohe Drehzahlen und gleichzeitig wechselnde Axialbelastungen aufnehmen. Hier sind Axial-Schrägkugellager mit präziser Vorspannung und Universalpaarung der Schlüssel zu Rundlaufgenauigkeit und langer Lebensdauer.

Wo werden Axial-Schrägkugellager eingesetzt? Überblick über typische Anwendungsfelder

Typische Einsatzbereiche von Axial-Schrägkugellagern sind:

     Werkzeugmaschinen – insbesondere Hauptspindeln und Präzisionsführungen

     Kugelgewindetriebe in Handling- und Positioniersystemen

     Elektromotoren und Generatoren

     Robotik und Automatisierungstechnik

     Getriebe- und Antriebstechnik

     Medizintechnische Geräte und Prüfmaschinen

     Textil- und Druckmaschinen

     Luft- und Raumfahrttechnik

     Verpackungs- und Förderanlagen

     Sondermaschinenbau und Prüfstände

Überall dort, wo hohe Axialkräfte bei gleichzeitig hoher Umlaufpräzision auftreten, bieten Axial-Schrägkugellager eine wirtschaftliche und technisch überlegene Lösung.

Technologische Pluspunkte – und was Axial-Schrägkugellager (nicht) können

Axial-Schrägkugellager punkten mit einer ganzen Reihe von Vorteilen, sollten aber ebenso mit Blick auf ihre Einschränkungen betrachtet werden:

Vorteile im Überblick:

     Hohe axiale Tragfähigkeit: Durch den speziellen Druckwinkel werden große Axiallasten in eine oder zwei Richtungen aufgenommen.

     Kombinierte Belastungsaufnahme: Gleichzeitig können moderate Radialkräfte sicher getragen werden – ideal bei kombinierten Belastungen.

     Universalausführung: Flexible Montage in X-, O- oder Tandemanordnung je nach Anforderungsprofil, ohne zusätzliche Passscheiben oder Abstandsringe.

     Präzise Vorspannung: Optimierte Steifigkeit, minimiertes Lagerluft-Spiel und exakte Einstellung möglich.

     Hohe Drehzahleignung: Perfekt geeignet für Hauptspindeln und andere Hochgeschwindigkeitsanwendungen.

     Kompakte Bauweise: Optimal, wenn Bauraum begrenzt ist, breitenoptimierte Varianten verfügbar.

     Wartungsarme Auslegung: Moderne Wälzlagerstähle, Präzisionskäfige und passende Schmierstoffe ermöglichen eine lange Lebensdauer.

Einschränkungen und Besonderheiten:

     Die Aufnahmefähigkeit für Radialkräfte ist konstruktiv begrenzt, daher mögliche Ergänzung durch zusätzliche Radiallager erforderlich.

     Montage erfordert Sorgfalt und Präzision, insbesondere bei der Einstellung von Vorspannung und Kantenabstand.

     Mindestbelastung ist einzuhalten, um Geräuschentwicklung und Schmierprobleme zu vermeiden.

     Empfindlichkeit gegenüber Schiefstellung oder unsachgemäßer Montage – hier zeigen sich Unterschiede zu Pendelrollenlagern oder Rillenkugellagern.

Nachteilige Effekte, wie etwa eine zu hohe axiale Vorspannung oder nicht eingehaltene Mindestbelastung, können die Lebensdauer erheblich reduzieren. Eine saubere Auswahl und Montage durch erfahrene Techniker ist daher unabdingbar.

Ihr Mehrwert – Qualität und Auswahl bei ekugellager.de

Axial-Schrägkugellager überzeugen durch Vielseitigkeit, Präzision und Anpassungsfähigkeit. Dank moderner Fertigungstechnologien und universeller Bauformen bieten sie Lösungen für nahezu jede Anforderung, von Hochgeschwindigkeitsanwendungen bis zur Schwerlastlagerung. Wählen Sie beim Kauf stets auf die geforderten Kenndaten – beispielsweise Tragzahlen, Abmessungen, Vorspannung, Baugröße und ggf. die gewünschte Universalausführung.

Im Sortiment von ekugellager.de finden Sie hochwertige Ausführungen führender Marken wie SKF, FAG, INA und weiteren Herstellern, speziell für Ihre Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau. Ob Einzellager, Universalausführung oder spezielle Varianten für Präzisionsanwendungen – wir unterstützen Sie mit technischem Know-how und schneller Verfügbarkeit.

Fazit: Setzen Sie auf bewährte Qualitätsprodukte, fachkundige Beratung und optimierte Lieferwege. Jetzt passende Axial-Schrägkugellager für Ihr Projekt entdecken und von den Vorteilen unseres umfangreichen Lagers sowie schnellen Versands profitieren!


Häufig gestellte Fragen zu Axial-Schrägkugellagern

Wie kann ich die richtige Vorspannung für mein Axial-Schrägkugellager bestimmen?

Die Vorspannung wird mit Hilfe von Abstandsringen und präziser Montage realisiert. Sie beeinflusst sowohl die Steifigkeit als auch die Lagerlebensdauer maßgeblich. Bei Unsicherheit empfiehlt sich die Abstimmung mit dem Hersteller oder mit erfahrenen Anwendungstechnikern, da verschiedene Anwendungen unterschiedliche Vorspannungswerte benötigen.

Wann sollte ein zweireihiges Axial-Schrägkugellager eingesetzt werden?

Zweireihige Axial-Schrägkugellager sind immer dann die richtige Wahl, wenn besonders hohe Axialkräfte und/oder eine weitere Steigerung der Steifigkeit gefordert sind, etwa in schweren Werkzeugmaschinen, Drehmaschinen oder Auswuchtanlagen. Sie erlauben zudem eine kompaktere Anordnung im Bauraum bei optimaler Lastverteilung.

Wieso ist eine Mindestbelastung für Axial-Schrägkugellager notwendig?

Axial-Schrägkugellager benötigen eine gewisse Mindestbelastung, da sonst unerwünschter Schlupf zwischen Kugeln und Laufbahn auftreten kann. Fehlt diese Mindestbelastung, kann dies zum Mangelschmieren, zu erhöhtem Verschleiß oder sogar frühzeitigen Lagerausfällen führen. Hersteller geben daher für jedes Lager einen entsprechenden Wert an!

Welche Unterschiede bestehen zwischen Axial-Schrägkugellagern und konventionellen Schrägkugellagern?

Axial-Schrägkugellager zeichnen sich durch eine besondere Anpassung auf Axiallasten bei hoher Drehzahl aus. Während Schrägkugellager primär auf kombinierte Radial- und leichtere Axialkräfte ausgelegt sind (z. B. in Getrieben), liegt der Fokus der Axial-Schrägkugellager auf der Übertragung starker Axialkräfte und ihrer Präzision. Die Konstruktion ist dabei extra für diese Belastungsszenarien optimiert.

Was bedeutet Universalausführung bei Axial-Schrägkugellagern, und wann ist diese empfehlenswert?

Lager in Universalausführung sind so gefertigt, dass sie einzeln oder als Satz (in Serie oder in bestimmter Anordnung, z. B. X- oder O-Anordnung) montierbar sind und dabei eine definierte Vorspannung und optimale Kraftübertragung ermöglichen. Sie sind überall dort empfehlenswert, wo hohe Flexibilität und exakte Anpassung an wechselnde Achslasten erforderlich ist.

Welche Rolle spielt der Berührungswinkel für die Lagerauswahl?

Der Berührungswinkel (bzw. Druckwinkel) gibt an, in welchem Verhältnis axiale und radiale Kräfte über das Lager übertragen werden. Ein großer Winkel begünstigt die Aufnahme von Axialkräften, während kleinere Winkel höhere Radiallasten zulassen. Die Auswahl ist also exakt auf die Belastungssituation anzupassen.

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